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Vortrags- und Diskussionsveranstaltung für alle Interessierten Patient*innen, Therapeut*innen, Ärzt*innen, Pfleger*innen, Erzieher*innen, Hebammen

PROGRAMM
19:00 Uhr | Begrüßung durch den Vorsitzenden: Roter Stuhl, Hausärzte
Eike Heinicke | Verein für Gesundheit und soziale Verantwortung e.V.
19:20 Uhr | Vortrag „Wissen ums Impfen“
Alfons Meyer | Hausarzt und Biochemiker | Wiesbaden
20:10 Uhr | Vortrag „Wissen und Praxis zur ketogenen Ernährung“
Ulf Uebel | ganzheitlicher Ernährungsberater | Simmern
Diskussion im Anschluss

Anmeldung nicht erforderlich. Eintritt ist frei, Spende willkommen.

Um die Besonderheit und Attraktivität der persönlichen, hausärztlichen Medizin zu stärken, fordern wir Lehrstühle für Integrative Medizin an allen Universitäten.
Das Alleinstellungsmerkmal der persönlichen, hausärztlichen Medizin ist die Zeit, die einer fragenden Person gewidmet wird. Oft sind neben individueller Medikation Ernährungshinweise oder Motivation zu mehr Bewegung ein Thema und häufig resultiert daraus eine Lebensstilanpassung. Gesundheitsproblemen kann frühzeitig mit natürlichen Mitteln der integrativen Medizin (statt mit „harten“ Medikamenten wie Antibiotika) begegnet werden: Diese können Mineralstoffe, Homöopatika, Vitamine bei nachgewiesenem Mangel, Phytopharmaka und Bakterienzubereitungen beinhalten. Je individueller, persönlicher ein Problem besteht, desto schlechter lässt es sich mit klinischen, symptomorientierten Qualitätsnormen greifen. Dabei kommt es auf die Erfahrung des Therapeuten UND des mündigen Patienten an. Dem Symptom, langer Wartezeiten und verstopfter Notfallambulanzen mit einem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSGV) zu begegnen, ist so wenig nachhaltig wie eine symptomatische Medizin. Es braucht mehr Hausärzte. Materielle und juristische Zwänge bringt selbstständigen Ärzte nicht aufs Land, sondern fachlich und emotional gut unterstützte junge Mediziner*innen, Kinder-, Frauenärzte und Hebammen auch für Vor-und Nachsorge.

Dr.med. Eike Heinicke, Hausarzt